Für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist ein bedarfsgerechter Ausbau der Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze unabdingbar. Bei der Planung spielen die Angaben der Unternehmen zu ihrem voraussichtlichen künftigen Bedarf eine entscheidende Rolle.
Erfassen der konkreten Bedarfe in Regionen und Branchen
Im Februar 2024 fand die erstmalige gemeinsame Marktabfrage durch die Übertragungsnetzbetreiber Strom (ÜNB) und die Fernnetzbetreiber Gas (FNB) statt. Die Ergebnisse flossen in die bundesweiten Netzentwicklungspläne der Bundesnetzagentur ein. Zweijährlich werden die Daten erneut abgefragt, um eine verlässliche und aktuelle Datenbasis zu gewährleisten. Eine Mitwirkung der befragten Großverbraucher im Freistaat ist wichtig für ein bedarfsgerecht dimensioniertes Netz.
Beteiligung noch bis zum 13. März 2026 möglich
Für die Nachschärfung des Szenariorahmens werden die Bedarfe insbesondere folgender Akteure abgefragt: Power-to-Gas-Anlagen > 10 MWel, Wasserstoffkraftwerke, Wasserstoffverbraucher und -speicher, Großbatteriespeicher, Rechenzentren, Power-to-Heat Anlagen und geplante Lasterhöhungen von Industriestandorten > 10 MWel.
Auch Teilnehmende der letzten Abfrage werden gebeten ihre Angaben zu überprüfen und erneut mitzuteilen, da diese nicht automatisch übernommen werden.
Nähere Informationen auf der Plattform von ÜNB und FNB
ÜNB und FNB stellen detaillierte Informationen zur Verfügung, um eine robuste Datengrundlage für die Netzentwicklungsplanung zu schaffen. Die gemeinsame Abfrageplattform finden Sie inklusive weiterführender Informationen unter dem folgenden Link: https://infrastrukturbedarf-abfrage-nep.de/ .
Eine gemeinsame Informationsveranstaltung von ÜNB und FNB findet am 12. Februar 2026 online statt.