Der Anteil von erwerbstätigen Frauen hat in den letzten Jahren zwar zugenommen, ist aber immer noch geringer als bei den Männern. Vor allem in Führungspositionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Hinzu kommt, dass über die Hälfte der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen (50,3 Prozent) in Teilzeit arbeitet, während es bei den Männern nur 13,4 Prozent sind. Damit arbeiten erstmals mehr Frauen in Teilzeit als in Vollzeit.
Erwerbsumfang von Frauen weiter erhöhen
Daher ist es wichtig, insbesondere den Erwerbsumfang von Frauen zu erhöhen. Dies gilt auch vor dem Hintergrund des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels.
Dafür sind zum einen bessere Rahmenbedingungen nötig – wie noch umfassendere Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Zum anderen ist aber auch ein gesellschaftlicher Wandel weiterhin notwendig – so gilt es etwa, althergebrachte Rollenmuster oder Berufswahl-Stereotypen weiter aufzubrechen.
In dem vorliegenden Positionspapier stellen wir vor, welche Hebel wir bewegen müssen, um die Erwerbsbeteiligung und vor allem den Erwerbsumfang von Frauen zu erhöhen und zeigen, wie wir uns bei diesem Thema engagieren.