Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2026 diskutierten am 10. Februar 2026 Vertreter*innen der Wirtschaft und Politik über die Anforderungen und konkreten Ansätze zur Verbesserung der örtlichen Standortbedingungen in Amberg.
Attraktivität der Innenstadt
Auch die Stadt Amberg leidet unter Leerständen in der Innenstadt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass weitere Leerstände vermieden und die Attraktivität der Innenstadt gestärkt werden müssen, um eine Wiederbelebung des Zentrums zu ermöglichen. Die Debatte spiegelte die unterschiedlichen Strategien und Ideen der Parteien wider.
Kundenorientierte Verwaltung und Digitalisierung
Ein wesentlicher Diskussionspunkt war die Beschleunigung und Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, um bürokratische Hürden sowohl für Unternehmen als auch für Bürger*innen in Amberg abzubauen. Die Beteiligten waren sich einig, dass eine effiziente, zügige und kundenorientierte Verwaltung unerlässlich ist, wenngleich die Meinungen über die konkrete Umsetzung, auch unter Einsatz digitaler Tools, auseinanderging.
Wirtschaftsförderung muss im Zentrum der Kommunalpolitik stehen
Zudem herrschte Einigkeit darüber, dass die Wirtschaftsförderung im Zentrum der Kommunalpolitik stehen muss. Die politischen Vertreter*innen versprachen, die Kommunikationskanäle und den Austausch zu den Unternehmen zu pflegen.
Podiumsteilnehmer*innen
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Hans-Jürgen Bumes, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Amberg
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Birgit Fruth, SPD, Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Amberg
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Stefan Ott, CSU, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Amberg
Moderation: Monika Stiglmeier, Geschäftsführerin, vbw Bezirksgruppe Oberpfalz, Regensburg