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M+E Konjunkturreport 02/2026

Statistik | Report | 06/26

M+E Konjunkturreport 02/2026

Produktionsrückgang im ersten Quartal

Die konjunkturelle Lage in der bayerischen M+E Industrie bleibt weiter angespannt. Nachdem sich die Produktion im Jahr 2025 stabilisieren konnte, ging sie im ersten Quartal 2026 wieder zurück. Im mittelfristigen Trend bewegt sich die bayerische M+E Produktion seitwärts. Aktuell liegt sie auf dem Niveau wie bereits 2021

Zunahme der Aufträge auf niedrigem Niveau

Im Gegensatz zur Produktion sind die Auftragseingänge der bayerischen M+E Betriebe vorsichtig aufwärtsgerichtet. Im ersten Quartal 2026 stiegen sie gegenüber dem Vorquartal um 2,0 Prozent. Auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum lagen die Auftragseingänge der Betriebe höher. Das Plus betrug hier jedoch lediglich 1,2 Prozent. Dennoch bewerten die Unternehmen den Auftragsbestand mehrheitlich als unzureichend. Im April gaben 46 Prozent an, dass ihre Produktion durch fehlende Aufträge beinträchtigt wird.

Beschäftigungsabbau hält an

Im ersten Quartal 2026 sank die Zahl der Beschäftigten um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gingen knapp 17.000 Arbeitsplätze verloren. Seit dem letzten Höchststand im Januar 2024 gingen fast 30.000 Stellen verloren. Der Beschäftigungsrückgang wird sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Die Beschäftigungspläne der bayerischen M+E Unternehmen sind klar im negativen Bereich. Laut ifo-Konjunkturtest lag der entsprechende Saldo zuletzt bei -22,9 Prozentpunkten.

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.