Personalkosten sind ein großer Hebel für Wettbewerbsfähigkeit. Doch steigende Sozialabgaben belasten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer: Experten prognostizieren, dass der Gesamtbeitragssatz im Jahr 2030 bei über 45 Prozent des Bruttoeinkommens liegen könnte. Mehr Netto vom Brutto durch überzogene Tariferhöhungen erreichen zu wollen, wäre der falsche Weg. Dies würde die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten schwächen. Damit wirken steigende Sozialversicherungsbeiträge unmittelbar negativ auf den Verteilungsspielraum. Umso mehr ist die IG Metall aufgefordert, in kommenden Tarifrunden bei der Erhebung ihrer Forderungen maßzuhalten.
Unser Gast, Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Themencluster Staat, Steuern und Soziale Sicherung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. wird die Hintergründe und Zusammenhänge aufzeigen. Gemeinsam mit unserem Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt werden wir Lösungswege aufzeigen. Gerne können Sie Ihre Fragen in die Diskussionsrunde einbringen.